| Rat und Tipps | |
| Behandlungserfahrungen bei Psoriasis | |
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Im Juni 1998 begann der erste Patient die Behandlung von Schuppenflechte mit Theraflax. Seine Beschwerden klangen sehr bald ab. Die Voraussetzung dafür war die regelmässige Einnahme des seit Mai 2003 als diätetisches Lebensmittel anerkannten Naturöles Theraflax. Noch heute ist er im wesentlichen beschwerdefrei. Diese positiven Erfahrungen ziehen ihre Kreise und mittlerweile verspüren viele andere Psoriatiker weltweit Auswirkungen wie verblassende Rötungen und abklingende Schmerzen. Seit Mitte 1998 sind an den Hersteller des Naturöles zahlreiche Problemfälle herangetragen worden, aus denen sich ein reicher Erfahrungsschatz ergab. Durch die z.T. mehrjährige Begleitung einzelner Patienten, die nicht, nur zögernd oder nur anfänglich positiv auf TheraflaX reagierten, sind für die praktische Anwendung wertvolle Hinweise erarbeitet worden. Sie wurden hier zusammengefasst und sollen Ihnen als praktischer Wegweiser für Ihre eigene Anwendung dienen. Stoffwechselschwäche Nach wie vor sind viele Fragen bei der Behandlung von Psoriasis offen. Die Oberflächenbehandlungen von Hautsymptomen mit Kortisonpräparaten oder mit Schmerzmitteln kann nur eine Teilantwort sein. Für eine gründliche Ursachenbehandlung scheint es sinnvoll, den Hinweisen nachzugehen, die auf eine Stoffwechselstörung hindeuten. Denn auf Stoffwechselschwächen kann über die Einnahme von essentiellen Nährstoffen positiv Einfluss genommen werden. Psoriatiker haben nach neuesten Erkenntnissen mindestens eine enzymatische Stoffwechselschwäche, die eine geordnete und ausreichende Verarbeitung von essentiellen Fettsäuren verhindert. Neben einem ernährungsbedingten möglichen Mangel an Omega-3 fehlt zusätzlich eine ausreichende körpereigene Produktion der genannten Enzyme. Letzteres kann wiederum eine ganze Reihe von unterschiedlichen Ursachen haben: ererbte, erworbene oder umweltbedingte Gründe. Die Verarbeitung der beiden essentiellen Fettsäuren Linolsäure ("Omega-6") und Linolensäure ("Omega-3") erfordert drei Enzyme, die Delta-6, Delta-5 und die Delta-4-Desaturase genannt werden. Diese Enzyme werden beim gesunden Menschen vom Körper selbst hergestellt. Aus Omega-3 und Omega-6 entstehen unter anderem zwei wichtige Substanzen: die Docosahexanoische Säure ("DHA") bzw. (aus dem Omega-6) das Prostaglandin PGE1. Beide spielen bei der Schuppenflechte eine Schlüsselrolle: Ohne DHA funktioniert die synaptische, d.h. die Übertragung von Nervenimpulsen, nicht oder nur unzureichend. Ein Teil der für die Steuerung des Hautwachstums verantwortlichen Signale kommen dann nicht oder nur unvollständig an. Dadurch gerät das Hautwachstum in der für Psoriatiker charakteristischen Weise ausser Kontrolle. Und ohne PGE1 fehlt dem Körper seine wichtigste Waffe zur Bekämpfung von Entzündungen; daher die entzündlichen Schübe bei Psoriatikern. Diese Zusammenhänge sind unter Wirkungsweise von Theralfax ausführlich dargestellt.
Wirkung TheraflaX setzt an diesem Stoffwechselvorgang an und behebt mit den Inhaltsstoffen den Mangel an Omega-3 und anderen Fettsäuren. Ferner stabilisiert es das Immunsystem und kann die Produktion körpereigener Enzyme anregen. In Einzelfällen kann die zusätzliche Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen erforderlich sein. (vgl. Entzündliche Reaktionen). Das Erscheinungsbild des Leidens fällt recht unterschiedlich aus: vom harmlosen einzelnen Herd am Ellenbogen oder Knie bis zum schweren Fall mit fast den gesamten Körper bedeckender Herdbildung und zusätzlichen psoriatischen Angriffen auf das Gelenksystem. Solche Fälle erfordern häufig stationäre Behandlung. Auch die Lebensgewohnheiten sind von Patient zu Patient verschieden, eine Tatsache, die grosse Auswirkungen auf die Intensität der Psoriasis hat. Viel und falsches Essen, viel Alkohol, viel Rauch, wenig Bewegung, viel Stress, und wenig Schlaf, sind Umstände, die den Zustand verschlimmern. Bei der Einnahme von TheraflaX kann daher der Behandlungsverlauf, also die Reaktion auf TheraflaX, von Patient zu Patient unterschiedlich verlaufen. Ersatz für eine vernünftige Lebensweise kann es nicht sein. Allgemeine Hinweise zur Anwendung TheraflaX muss fortwährend, d.h. täglich, mit einer Menge von 2 Esslöffeln (20ml) eingenommen werden. Empfehlenswert ist die morgentliche Einnahme nach dem Frühstück. Beendet man die Einnahmen, weil die Symptome verschwunden sind oder auf "nahe Null" reduziert wurden, kommen Sie erfahrungsgemäß nach etwa 14 Tagen wieder. TheraflaX hat einen ganz eigenen Geschmack. Der kann abgemildert werden, indem TheraflaX in Saft oder Yoghurt eingemischt wird. Wer nicht allergisch gegen Pfefferminzöl ist, kann 20 Tropfen dieses Öls in die neu geöffnete TheraflaXflasche eintropfen und dann gut schütteln. Diese geschmackliche Tarnung funktioniert recht gut. Wem das Öl "aufstösst", der sollte es über den Tag verteilt in kleineren Menge - 4 Teelöffelportionen - konsumieren. Daran denken: Was nicht genommen wird, kann auch nicht wirken. Es ist
menschlich, die morgendliche Einnahme zu vergessen. Im Kühlschrank aufheben! Die Bestandteile von TheraflaX werden durch Sauerstoff angegriffen. Da die geöffnete Flasche durch Ölentnahme bereits Luft enthält, muss sie für eine längere Haltbarkeit gekühlt aufbewahrt werden. Und vor allem: Geduld. Helfen in bestimmten Fällen Pillen schnell gegen Kopfweh, so braucht die Wirkung bei TheraflaX manchmal einige Wochen, bis die Besserungen offensichtlich werden. Es ist sinnlos oder sogar schädlich, TheraflaX zum Kochen zu verwenden, da bei Erhitzen des Öles unter anderem auch die wertvollen Omega-3 (Linolensäure)-Anteile zerstört werden. Ferner können sich sogenannte Lipidoxide bilden, die schädlich sind. In kalten Speisen kann man TheraflaX bedenkenlos verwenden. Der Normalfall Die weitaus meisten Patienten sprechen nach wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen auf 20ml (oder 2 Esslöffel) TheraflaX an. Es ergeben sich keine Nebenwirkungen. Regelmässig wird jedoch festgestellt, dass sich der körperliche Allgemeinzustand verbessert, und kaum noch Erkältungen oder andere Infektionen auftreten. In sehr seltenen Fällen verschwinden die Symptome vollständig; zumeist verbleiben kleinere Restherde. Es empfiehlt sich schon aus Kostengründen, in solchen Normalfällen nach einiger Zeit zu erproben, ob der Patient auch mit geringeren Mengen auskommt. Dazu halbiert man am besten die tägliche Menge und wartet ab, was passiert. Stellt sich eine Verschlechterung ein, muss zur alten Menge zurückgekehrt werden. Umgekehrt ist es möglich, nach Erreichen eines guten aber "stationär" gewordenen Zustandes die Menge in gleicher Weise vorübergehend zu erhöhen. Verbessert sich der Zustand, muss man in gleicher Weise experimentieren, bis man das optimale Verhältnis zwischen erreichtem Zustand und einzunehmender Menge gefunden hat. Das erfordert systematisches Vorgehen und Geduld. Entzündliche Reaktionen Bei einigen Patienten wurde beobachtet, dass nach anfänglicher Besserung plötzlich eine Verschlechterung des Zustandes eintrat, begleitet von Rötungen der alten Herde, Ausbruch neuer Effluoreszenzen, und gelegentlich auch einer allergieähnlichen Bildung kleiner Pickel auf der Haut. In solchen Fällen hat es sich als hilfreich erwiesen, die Einnahme auf die Hälfte zu reduzieren, d.h. 10ml täglich. Ferner ist es dann auch zu empfehlen, etwa 400 i.E. Vitamin pro Tag einzunehmen. Wenn dieser Zustand eingetreten ist, sollte man anfänglich drei Tage lang gänzlich auf die Einnahme von TheraflaX verzichten, und dann mit der auf die Hälfte reduzierten Menge weiter behandeln. Ferner ist beobachtet worden, dass die Einnahme der Vitamine C, B3 und B6 in handelsüblicher Form, sowie die Mineralien Zink (bis 30mg pro Tag) und Magnesium (bis 800mg pro Tag) eine weitere Verbesserung zur Folge hat. Wer so reagiert, wie zu Anfang dieses Absatzes geschildert, sollte in der Reihenfolge der empfohlenen Massnahmen vorgehen, also 1. Drei Tage keine Einnahme Es ist schon aus Kostengründen nicht zu empfehlen, die Punkte 3. bis 5. auf einmal zu beginnen, sondern Schritt für Schritt geduldig zu erproben, wie sich der Zustand entwickelt. Der Grund für die missliche Entwicklung in Form unvermittelt auftretender Entzündungen ist, dass der menschliche Körper aus der in TheraflaX unvermeidlich enthaltenen Menge von Linolsäure ("Omega 6") ein entzündungsförderndes Prostaglandin "PGE2" bilden kann. In welchem Umfang dies geschieht, ist ein individuelles Charakteristikum des jeweiligen Patienten. Die empfohlenen Massnahmen der Punkte 3. bis 5. helfen dem Körper, die Bildung von PGE2 zu reduzieren. (vgl. Wirkungseise Theraflax - Stoffwechseleinflüsse) Ferner sollten Sie in einem solchen Fall auch den Verzehr von Margarine, Sonnenblumenöl (auch in kaltgepresster Form), grosser Mengen Käse, Milch, Nüssen, und Calamari (Tintenfisch) vermeiden oder zumindest stark reduzieren. Diese Nahrungsmittel, insbesondere Sonnenblumenöl, enthalten ebenfalls grosse Mengen an Omega 6. Kombinationstherapien In den vergangenen Jahren haben einige Patienten gute bis sehr gute Erfolge erzielt, indem sie die Einnahme von TheraflaX mit der üblichen PUVA-Lichtbehandlung kombinierten. Dieser Weg wurde beschritten, nachdem die alleinige Einnahme von TheraflaX bei manchen keinen überzeugenden positiven Effekt erzielt hatte. Bei einem früher von der Universitätsklinik Aachen als therapieresistent eingestuften Patienten ("wir können leider nichts mehr für Sie tun") führte diese Kombination dazu, dass er seinen früher von ihm selbst als "unerträglich" bezeichneten Zustand nun als "damit kann ich leben" einstuft. Ein 86 Jahre alter Münchener Patient wurde einen grossen Teil seiner Herde alleine durch TheraflaX los, aber ein grosser Herd am Rücken verschwand erst durch zusätz- liche Bestrahlung. Gelegentlich sind auch noch unterstützend verschiedene Salben verwendet worden, z.B. Daivonex. Sinnlos ist es allerdings, beim Beginn der Einnahme von TheraflaX auf den alten Wegen weiter zu gehen und alle möglichen anderen Mittel parallel einzunehmen. Eine Kombinationstherapie sollte nur beschritten werden, wenn sich das gar nicht mehr vermeiden lässt. Leider ist es in solchen seltenen Extremfällen so, dass der Weg durch den Patienten selbst gefunden werden muss. |
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Schlussbemerkung Wir sind als Hersteller und Verkäufer bemüht, die an Psoriasis leidenden
Patienten auf Anfrage stets auf dem laufenden zu halten, und den ständig
zunehmenden Erfahrungsschatz an die Benutzer weiterzugeben. |
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Aktualisiert: September 2009
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