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Wirkungsweise von Theraflax
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Theraflax wird seit Jahren bei der Behandlung von Psoriasis (Schuppenflechte) eingesetzt. Es ist eine Kombination aus den naturbelassenen Nahrungsölen Leinsamenöl, Schwarzkümmelöl und Borretschöl. Im Gegensatz zu anderen Produkten wird Theraflax nicht auf die Haut aufgetragen sondern oral, d.h. wie ein Lebensmittel, eingenommen. Seit Mai 2003 ist Theraflax als Diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke ("bilanzierte Diät") anerkannt. Auslöser von Psoriasis Entwicklung von Theraflax Mit den wertvollen Bestandteilen von Theraflax werden dem Körper lebenswichtige Substanzen zugefügt, die für die Stoffwechselprozesse unverzichtbar sind und vom Organismus selbst nicht produziert werden können - sie sind essentiell notwendig. Diese Öle zeichnen sich durch einen besonders hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und einem guten Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren aus. Es ist mittlerweile durch verschiedene Studien belegt, dass Omega-3 bei unterschiedlichen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Darmerkrankungen, Multiple Sklerose, Arthritis und weiteren mehr gesundheitsfördernde Wirkungen ausüben. Auch die verbesserten Gehirnleistungen von Kindern und Erwachsenen sind bekannt. Weiterführende Informationen zu Omega-3 Fettsäuren finden Sie auch auf anderen Internetseiten wie zum Beispiel auf: http://www.omega-3.ch/Dosierung/Hautkrankheiten.htm Studie zu Theraflax Bei der Linolensäure werden zwei Formen unterschieden, die Alpha- Linolensäure ( zu den Omega-3-Fettsäure zählend) und Gamma-Linolensäure ( zu den Omega-6-Fettsäure zählend). Die Alpha- Linolensäure wird insbesondere für die Hemmung von Entzündungen benötigt. In der Studie wurde deutlich, dass die kontrollierte Aufnahme von Linolsäure und Linolensäure, die mit Theraflax verabreicht wird, bei Psoriasis-Patienten einen besonderen Nutzen hat. Theraflax ist deshalb als diätetisches Lebensmittel geeignet. Eine diätetische Behandlung mit Theraflax bei Patienten mit Psoriasis stellt somit eine sinnvolle Ergänzung der Gesamttherapie dar. Es führt zu starken Linderungen der Beschwerden. Stoffwechseleinflüsse Im Haut-Stoffwechselprozess spielen viele verschiedene Faktoren zusammen. Neben den Fettsäuren sind Enzyme und Co-Faktoren wie Vitamine und Mineralien beteiligt. Die Fettsäuren können vom Körper nur über mehrere Schritte mittels mehrerer Enzyme in die benötigten Endsubstanzen umgewandelt werden. Einblick in den Stoffwechsel-Prozess Omega-3 und Nervensystem Der Hautstoffwechselprozeß wird durch komplexe biochemische Funktionsweisen
aufrecht erhalten. An verschiedenen Orten im Körper werden Stoffe umgewandelt.
Eine wichtige Rolle dafür spielen die essentiellen Fettsäuren Linolsäure
und Linolensäure. Wichtige Orte für den Stoffwechselprozeß sind die synaptischen
Membranen, also die Stellen, an denen Nervenimpulse und Signalübertragungen
vonstatten laufen. Eine synaptische Membran weist im Körpergewebe eine
der höchsten Konzentration der Omega-3-Fettsäure DHA (Docohexanoinsäure;
22:6n-3)* auf. Die Herstellung der Omega-3 Fettsäure DHA hat 6
Doppelbindungen und ist für das Gehirn und die Nervenfunktionen unentbehrliche.
Sie wird aus dem Ausgangsmaterial Alpha-Linolensäure (ALA ; 18:3n-3) gebildet. Die Herstellung der wichtigsten ungesättigten Fettsäuren DHA (Docohexanoinsäure ) aus ALA (Alpha-Linolensäure ) und EPA (Eicosapentaenoische erfordert mehrere Schritte in der Biosynthese. Zunächst wird mithilfe von Enzymen ein Wasserstoffatom aus einem Molekül der DHA abgespalten (Desaturierung). Dadurch entsteht eine zusätzliche Doppelbindung und damit eine der wichtigen ungesättigte Verbindungen. Gleich darauffolgend wird ein Kohlenstoffatom in die Kohlenstoffatomkette eingegliedert (Elongation), was ein notwendiger Schritt auf dem Weg zum Bau höherwertiger Fettsäuren ist. Somit wird durch das Einfügen von einer Doppelbindung die EPA (Eicosapentaenoische Säure; 20:5n-3) hergestellt, durch das Einfügen einer weiteren Doppelbindung die DHA. Für diese Prozesse werden von der ALA bis zur fertigen DHA insgesamt drei Enzyme benötigt: die delta-6, delta-5 und delta-4 Desaturase. Als Zwischenergebnis dieser Betrachtung kann daher festgehalten werden: Die ausreichende Zufuhr der essentiellen Fettsäure Omega-3 u n d eine (körpereigene) ausreichende Produktion der drei Enzyme (Desaturate) sind daher unerlässliche Voraussetzung für geordnete Synapsenfunktionen. Omega-6 und Entzündungshemmung durch PGE Auch hier gilt analog: Ohne Omega-6 und ohne die mehrfach erwähnten Enzyme kein PGE1, was in einem beträchtlichen Entzündungspotential für den betroffenen Organismus resultiert. Eine Erhöhung des Gefahrenpotenzials besteht darin, dass aus Omega-6 durch Einwirkung von delta-6 und nachfolgend delta-5 Desaturase die Arachidonsäure (AA, 20:4n-6) entsteht, die bei entsprechender Veranlagung oder bei Bildung im Überschuss in eine Reihe entzündungsfördernder Substanzen umgewandelt werden kann, darunter das Prostaglandin PGE2 und verschiedene Leukotriene, deren entzündungsförderndes Potenzial um den Faktor 1000 höher ist als das von PGE2. Hier ist zu erwähnen, dass beide Stoffwechselreihen dieselben Enzyme beanspruchen, und diese sich sogar darum "streiten". Die Produktion von zu wenig Omega-3 bedeutet daher, dass bei einem Überschuss an Omega-6 sowie bei entsprechender körperlicher Veranlagung beziehungsweise einer Enzymschwächen schädliche Arachidonsäure (AA) in grossen Mengen erzeugt werden k a n n . Sie sind für Entzündungsschübe verantwortlich. Es ist weiter davon auszugehen, dass die zu Grunde liegenden biochemischen Vorgänge einer Reihe von zyklischen Schwankungen unterworfen sind. Sie werden von Regelkreisen beeinflusst, die in hohem Masse vom Verhalten des Immunsystems abhängen. Ferner ist bedeutsam, dass in der modernen westlichen Küche kaum noch
Omega-3 in die Nahrung gelangt, weil das Molekül 18:3n-3 bei Temperaturen
über 55 Celsius auseinander bricht, und daher zumeist im Kochprozeß zerstört
wird. Aus diesem Grund sollte Theraflax nicht erhitzt werden. Es können
sich zudem unerwünschte Stoffe wie Lipitoxine bilden. Einfluß von Theraflax Auf das Nervensystem wirkt Schwarzkümmelöl (Nigella Sativa) ein. Es mag durchaus sein, dass die bei Psoriatikern vorliegende Überproduktion von Arachidonsäure und ihren Folgeprodukten PGE2 und Leukotrienen durch die mässigende Einwirkung der Bestandteile von Nigella Sativa unterbleibt. Jedenfalls hat sich durch entsprechende Versuche gezeigt, dass weder Leinsamenöl noch Schwarzkümmelöl für sich alleine die beobachteten positiven Auswirkungen zum Abklingen der psoriatischen Symptome bewirken. Ein weiterer Bestandteil von Theraflax ist Borretschöl mit seinem hohen Anteil an Gamma-Linolensäure (GLA). Letztere wird bei normaler Köperfunktion unter Einwirkung des Enzyms Delta-6-Desaturase ("D-6-D") aus der Linolsäure (Omega-6) hergestellt. Liegt ein Mangel an D-6-D vor, so wird zu wenig GLA erzeugt. Das wirkt sich deshalb negativ aus, und kann entzündungsfördernd wirken, weil GLA ein Zwischenprodukt auf dem Wege zur Produktion des oben erwähnten entzündungshemmenden Prostaglandins PGE1 ist. Die Zufuhr von GLA in der Nahrung erspart dem Körper diesen Zwischenschritt, wodurch ein Mangel an D-6-D gewissermassen überbrückt werden kann. Verzögerte Wirkung Die Verzögerung wird dadurch bedingt, dass die im Körper stattfindenden enzymatischen Umwandlungsprozesse ineffizient und langsam sind. Nur etwa 4 bis 5% der in Nahrungsmitteln zugeführten Ausgangssubstanzen, also Alpha-Linolen (ALA) bzw. Linolsäure gelangen in diesen Prozess hinein; das gilt für den gesunden und nicht durch Fehlfunktionen gestörten Köper. Der Rest von etwa 95% wird als Nahrung im Körper "verbrannt", so wie andere Energiespender auch. Ferner laufen die durch die genannten Enzyme induzierten Vorgänge nur langsam ab. Wenn also ein Mangel an bestimmten Stoffwechselprodukten vorliegt, dann dauert es je nach Veranlagung des Patienten unterschiedlich lange, bis die für eine normale oder zumindest verbessert Körperfunktion erforderlichen Mengen an diesen Substanzen zur Verfügung stehen. Es ist demgemäss auch kein Fall bekannt, in dem Theraflax "über Nacht" zu sicht- oder fühlbaren Verbesserungen des psoriatischen Krankheitsbildes geführt hat. Das geht schon theoretisch nicht. Psoriasis-Arthritis*
Auffällig ist, dass TheraflaX gerade bei den arthropathischen Psoriatikern meistens erfolgreich wirkt, d.h. zu schmerzfreien Zuständen führt. Im Rahmen der Studie zeigte sich, dass die Ergänzung der Nahrung mit Theraflax insbesondere bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis einen positiven Effekt auf die Befindlichkeit der Patienten hat. Bereits nach einer Einnahmedauer von ca. 10 Tagen wurde bei einer signifikanten Anzahl von Patienten eine erhebliche Besserung des Befindens deutlich: Die Entzündungen und Schmerzen liessen deutlich nach oder verschwanden sogar vollständig.
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